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Behrend Böckmann
kam 1942 auf einem Bauernhof in der Nähe von Bad Segeberg auf die Welt. Die Mutter war eine Kieler Kaufmannstochter, der Vater Sohn eines Dithmarschen Pferdehändlers.
Seine ersten Lebensjahre verbrachte er auf Bauernhöfen und Gütern zwischen Bad Segeberg und Hamburg.
1947 siedelte die Familie nach Dobbin bei Dobbertin über, weil die Eltern dort eine Büdnerei einer verwitweten Tante der Mutter bewirtschaften konnten.
Diese Tante sprach Mecklenburger und der Vater Dithmarscher Platt und in den Jahren bis 1952, als es noch kein elektrisches Licht gab, wurde an den langen Winterabenden aus Fritz Reuter und Rudolf Tarnow vorgelesen.
Dadurch war der Grundstein zum Platt reden und verstehen gelegt und konnte nicht mehr durch das Hochdeutsche verdrängt werden. Die Freude an der plattdeutschen Sprache ging auch nicht durch die berufliche Tätigkeit als Lehrer und später als habilitierter Erziehungswissenschaftler in der Lehrerbildung verloren.
Mit Eintritt ins Rentenalter kam zum Verstehen und Sprechen das Schreiben hinzu. Als plattdeutscher Schreiber hat er sich dem Bund Niederdeutscher Autoren angeschlossen und erste Arbeiten sind im neuen Band „Plattdütsche Blaumen“ enthalten.
Weiterhin sind bereits Gedichte und Geschichten im Güstrower Jahrbuch, im Nordkurier, der SVZ, OZ und Heimatheften erschienen.
Im großen Garten des Grundstückes in Kirch Rosin bei Güstrow, wo er mit seiner Familie seit 1970 lebt, findet einmal jährlich die Lesung „Platt in’n Gorn“ statt.
Bei uns veröffentlichte Werke
Geschichten ut dei Stadtgeschicht von Güstrow
Plattdüütsche Rimels
Dat Wuurt vörwech
Dei Geschicht von uns Minschheit besteiht ut grote Nåmen, dei taun bestimmt’ Tiet an’n bestimmten Urt wat Gaudet orrer Leget måkt hemm’.





