» Unsere Autoren: B, C, D, E, F, G, H, K, L, M, P,S, T, V, W, Z

 » Karina Albrecht
Karina Albrecht, geboren 1959 in Jarmen, wuchs in einer Großfamilie in Plötz, einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit drei jüngeren Geschwistern auf.
Nach Abschluß der 10. Klasse erlernte sie den Beruf Zootechniker/Mechanisator und arbeitete später als Tierarzthelfer, Tierpfleger, Melker und Futterökonom. 1986 absolvierte sie ein Fernstudium zum Agraringenieur.
Nach der Wende betrieb sie bis zur Geburt ihrer Tochter 1995 eine Gaststätte.
Sie lebt heute in dem Haus der Großeltern mit Tochter und Pflegetochter.
2004 erschien ihr viel beachteter Erstling "Der Rosinenbaum".


 » Ingeborg Arlt
geb. 1949 in Berlin, aufgewachsen in Pritzwalk. Seit 1970 Diplom-Bibliothekarin in Brandenburg an der Havel. Für die Erzählung "Das kleine Leben", die zuerst im Aufbau-Verlag Berlin erschien, erhielt sie 1987 den Anna-Seghers-Preis, für den Roman "Die Hure und der Henker", erschienen 2008 im Brendow Verlag Moers, den C. S. Lewis Preis. Außerdem veröffentlichte Ingeborg Arlt Essays (u. a. zu Goethe, Bachmann, Kolmar, Fouqué und Wilhelm Müller) und Gedichte in Anthologien, Literaturzeitschriften und im Internet. Ihre Arbeit zeichnet sich durch hohe Sprachsensibilität aus.

 » Christiane Barckhausen
Christiane Barckhausen, geboren 1942 in Berlin. Nach dem Abitur 1960 Studium der Völkerkunde. 1962 Abbruch des Studiums. Dolmetscherin in der Mission der Republik Kuba. Danach meist freiberuflich als Sprachmittlerin tätig. Von 1968 bis 1972 Mitarbeiterin in der Botschaft der Süd-vietnamesischen Befreiungsfront. Seit 1974 zahlreiche Reisen in die romanischen Länder und nach Lateinamerika.
Lebt in Berlin. Veröffentlichte Übersetzungen aus dem Spanischen, Hörspiele und Filmszenarien.

 » Gerhard Bengsch
Gerhard Bengsch (1928 - 2004) war in den Nachkriegsjahren Reporter und Redakteur und veröffentlichte Erzählungen, literarische Porträts und Reportagen, bis er sich als freischaffender Schriftsteller vorwiegend dem Film zuwandte.
Bengsch schrieb Drehbücher für DEFA-Filme und Fernsehfilme (u. a. "Krupp und Krause", "Eva und Adam", "Die lange Straße", "Karambolage", "Dornberger", "Grüß Gott, Genösse".)
In den letzten Jahren veröffentlichte er Erzählungen und Satiren, z. B. "Prünzke & Prott", "Herr Minister läßt grüßen", "Meine Reisen mit Annabella", "Gute Nacht, Antonio", "Geisterstunde" und "Der Colonel von Cattenberg".
Literarische Auszeichnungen: Theodor-Fontane-Preis, Literaturpreise des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes, Silberner und Goldener Lorbeer des Deutschen Fernsehfunks, Nationalpreis u. a.

 » Hans Bernitt
(1899 – 1954) Lehrer und Schriftsteller.
1933 aus dem Schuldienst entlassen; nach 1945 Schulrat, Oberregierungsrat, Lehrbeauftragter für Geschichte an der Universität Rostock.

Neben seinen Romanen und Erzählungen in niederdeutscher Sprache sind seine Sammelbände „Vom alten und neuen Mecklenburg“ und „Zur Geschichte der Stadt Rostock“ nach fast 50 Jahren wieder sehr bemerkenswert.

 » Carl Beyer
(1847 - 1923) Pastor und Schriftsteller
Studium der Theologie in Rostock und Erlangen, Hauslehrer beim Grafen von der Schulenburg in Tressow, Pastor in Laage, Schwerin und Rostock

Schrieb kulturhistorische Schriften (u. a. "Zauberei und Hexenprozesse im evangelischen Mecklenburg" und die "Geschichte der Stadt Laage") und Volkserzählungen (u. a. "Gretenwäschen" und "Vom kleinen Buckligen").
Sein Schauspiel "Ut de Preußentid" und die "Swinegelgeschichten" verfaßte er in plattdeutscher Sprache.
Seine historischen Romane (u. a. "Anastasia", "Pribislav", "Die alte Herzogin", und "Die Nonnen von Dobbertin" waren weitverbreitet und erzielten hohe Auflagen.

 » Kurt Biesalski
1935 in Masuren geboren, lebt seit 1945 in Mecklenburg,
beeindruckt in all seinen Romanen, Erzählungen und mecklenburgischen Sagenrezeptionen durch seine intensiv optische Erzählweise. Unverwechselbar seine fesselnde novellistische Zuspitzung seiner Geschichten.

Bisher erschienen u. a.:

Duell (1972), Runter bis zur Eselsstraße (1978), Der kleine Mann (1979), Letzte Liebe (1979), Von Feuerkugeln, Schätzen und Ungeheuern (1997), Die raubeinigen Zwerge von Mecklenburg (1999), Der Hauptgewinn (2000), Eine Mutter (2002), Der Trinker (2002).

 » Elfriede Brüning
In Berlin geboren, Büroangestellte, Redaktionssekretärin, Mitglied im "Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller", 1935 wegen illegaler Arbeit verhaftet, Redakteurin, seit 1950 freischaffende Schriftstellerin.
Bücher u. a.:
  • Und außerdem ist Sommer (1934)
  • ... damit du weiterlebst (1949)
  • Ein Kind für mich allein (1950)
  • Regine Haberkorn (1955)
  • Kleine Leute (1970)
  • Septemberreise (1972)
  • Partnerinnen (1978)
  • Und außerdem war es mein Leben (1999)

 » Hartmut Brun
Hartmut Brun wurde am 23. 08. 1947 in Dömitz geboren und lebt in Polz.
Er ist als Publizist und Literaturforscher bekannt. Seine besondere Liebe gilt dabei Johannes Gillhoff, Richard Giese, Felix Stillfried, Otto Kaysel, Ludwig Reinhard oder auch Gertrud von le Fort. Er ist Herausgeber des Heimatkalenders "Voß und Haas".

 » Hermann Buddenhagen
Hermann Buddenhagen (1887-1965), war Lehrer, 1909-1911 Lehrerseminar Neukloster; übernahm 1911 eine einklassige Landschule; war 1913-1922 Seminarlehrer am Landesseminar; 1922-1938 Mittelschullehrer in Warnemünde; wurde wegen Logenzugehörigkeit entlassen; 1945-1946 Bezirksschulrat, dann Rektor und Ausbildungsleiter in Rostock; seit 1952 Lektor im Hinstorff-Verlag
  • 1938 »Schicksal der Schiffe«
  • 1954 »Wolken über Ribbenitz«


 » Matthias Burkhardt
Matthias Burkhardt, geboren 1944 als Pastorenkind, aufgewachsen im Erzgebirge und in Leipzig, Lehre als Baumschulgärtner, Abitur an der Volkshochschule Leipzig, Studium der Theologie in Leipzig und Rostock, Pastor in Retgendorf, Schwerin und Kühlungsborn, verheiratet, fünf erwachsene Kinder, lebt als Rentner in Börgerende an der Ostsee.


 » Ditte Clemens
Ditte Clemens wurde 1952 in einem Altweibersommer auf der Insel Rügen geboren, nach der Schulzeit in Rostock Mathematik-Physik-Studium an der Hochschule Güstrow, 1978 Promotion zum Dr. paed., danach 16 Jahre Lehrtätigkeit an dieser Hochschule im Lehrgebiet Mathematik. 1993, nach der Schließung der Hochschule, die 1972 den Namen "Liselotte Herrmann" erhalten hatte, freischaffende Tätigkeit als Journalistin und Schriftstellerin.
"Schweigen über Lilo" war 1993 die erste Buchveröffentlichung der Autorin, es folgten u. a. 1994 und 1996 Kinderreiseführer über Städte in Mecklenburg, seit 1993 Kindergeschichten für Rundfunk und Fernsehen, 1996 eine biographische Erzählung über Marga Böhmer, der Lebensgefährtin von Ernst Barlach, 2001 Erzählungen über ihr Leben in Mecklenburg-Vorpommern ("Nirgendwo ist der Himmel so offen") sowie 2002 ein Band mit Weihnachtsgeschichten ("Vorfreude ohne Freude") und seit 1993 Veröffentlichungen in Anthologien in Deutschland, Dänemark und in Schweden sowie seit 1997 Frauenporträts in norddeutschen Tageszeitungen.

 » Rudi Czerwenka
Rudi Czerwenka (Pseudonym Rudolf Wenk) Geboren 1927 in Breslau, Luftwaffenhelfer, Soldat, Koch, Polizist, Lehrer, seit 1983 freiberuflich als Schriftsteller und Journalist
Jugendbücher: "Magellans Page" (1958), "Geheimnisvoller Strom" (1960), "Anker auf" (1962) u.a.
Hörspiele und Bühnenstücke: "Shanghaied in St. John's" (1970), "Geborener Rostocker" (1978), "De Bodderkrieg" (1982), "De Tüffelschauh" (1983) u.a.
Fernsehschwänke: "Antons liebe Gäste" (1976), "Stolzer Hahn" (1979), "Kleine Fische" (1980), "Leo und sein Gartenzaun" (1985) u.a.
Historische Regionalbelletristik: "Die Hexe vom Fischland" (1999), "Störtebekers Erben" (2000), "Wo Kapitäne geboren wurden" (2002)

 » Rainer Däbritz
Rainer Däbritz, geb. 1943 in Leipzig, lebt seit 1957 in Mecklenburg. Obwohl gelernter Landwirt, gilt seine Liebe seit vielen Jahren der Seefahrt. Hier befasst er sich vorwiegend mit der maritimen Vergangenheit Wismars und Mecklenburgs. So schrieb er unter anderem mit Wolfgang Quinger zwei Bücher für die bekannte "Blaue Reihe" des Rostocker Hinstorff Verlages; regelmäßig schrieb er für den "Marinekalender der DDR" und die Heftserie "Wismarer Beiträge". Däbritz ist ebenfalls passionierter Schiffsmodellbauer. Zuletzt erschien sein Buch "Stumm blieb der Ozean" über ungewöhnliche Schiffskatastrophen von Segelschiffen.

 » Hans Draehmpaehl
Hans Draehmpaehl (1932-1994), Studium der Germanistik und Theatergeschichte in Greifswald, Ensembleleiter an der Universität Greifswald, bei der Matthias-Thesen-Werft Wismar und der Elbewerft Boizenburg. Dann Musikstudium in Berlin und Lehrer in Schwerin und Berlin. Seit 1981 freischaffender Schriftsteller.
Der vielseitige, in Wismar geborene Autor (zahlreiche hochdeutsche Kabarett- und Liedertexte, Hörspiele und anderweitige Beiträge für den Rundfunk, mehrere Fernsehfilme, verschiedenartige Prosaveröffentlichungen) und Choreograph bereicherte das niederdeutsche Gegenwartsschaffen vor allem durch zwölf plattdeutsche Bühnenstücke. Daneben niederdeutsche Prosa und Lyrik in Anthologien, in Presse und Rundfunk.

 » Peter Drews
Peter Drews, geboren 1939 in Dömitz, Abitur 1958, Studium Militärmedizin an der Universität Greifswald, 1965 Staatsexamen. 1969 Promotion zum Dr. med. und tätig als Facharzt für Allgemeinmedizin und Leiter einer Staatlichen Arztpraxis für Allgemeinmedizin in Dömitz, 1977 als Kreisarzt in Ludwigslust. 1981 Berufung zum Stellvertreter des Bezirksarztes in Schwerin. 1988 Leiter der Hauptinspektion im Ministerium für Gesundheitswesen in Berlin. 1991 Niederlassung als Arzt in Berlin-Hohenschönhausen. Lebt seit 2003 in Techentin bei Ludwigslust.

 » Wolfgang Eckert
Wolfgang Eckert, geb. 1935 in Meerane, Grundschulbesuch, Lehre als Buntweber, Tätigkeit als Handweber, ab 1960 Besuch des Literaturinstitutes "J. R. Becher" in Leipzig.
Seit 1969 freiberuflich als Schriftsteller tätig, lebt in Meerane.
Bücher u. a.: "Pardon - sagen wir du?" (1973), "Plötzlich lachte Doktor unsen" (1990), "Sachsen - heiter betrachtet" (1992), "Heimat, deine Sterne" (1998), "Ich war ein Spitzeltäter" (2002).
Hans-Marchwitza-Preis, Förderpreis des Institutes für Literatur und des Mitteldeutschen Verlages

 » Ottomar Enking
(1867 - 1945) Studium der Neuphilologie, dann Rechtswissenschaft; arbeitet als Schauspieler und als Zeitungsredakteur.

Der Schriftsteller Ottomar Enking wirkte zwischen 1899 und 1903 als Schriftleiter des "Mecklenburger Tageblattes" in Wismar. Später folgte er einem Ruf der Staatlichen Akademie für Kunstgeschichte nach Dresden, blieb aber Mecklenburg auch mit seinen Romanen und Erzählungen verbunden. "Tilsche Schellwegen", "Kantor Liebe", "Claus Jesup" u. a.

 » Dieter Flohr
Dieter Flohr, geboren 1937 in Göttingen, Abitur in Thale/Harz, Eintritt in die Marine, Schiffs-Ingenieur, Einsatz in der Produktion 59/60, dann Kommando der Volksmarine, seit 1962 Tätigkeit als Bild- und Textjournalist, Presseoffizier, Fernstudium Universität Leipzig, Diplom-Journalist 73. Autor von Reportagen, Porträts, Bildbänden, Buch- und Zeitschriftenautor, Drehbücher für Spiel- und Dokumentarfilme, Herausgeber des Marinekalenders der DDR.
tätig in Rostock als freier Schifffahrts-Journalist.

 » Ulrich Frohriep
1943 in Rostock geboren, lebt heute in Vorpommern,
war Verlagslektor.

Autor von Hörspielen, Fernsehfilmen der Reihe "Polizeiruf 110" und dem Roman "Westindienfahrer - eine Seeräuberballade".

 » Klaus Frühauf 
Klaus Frühauf (1933-2005), in Halle geboren, lebte ab 1972 in Mecklenburg. Der Diplomingenieur veröffentlichte 1974 sein erstes Buch "Mutanten auf Andromeda". Neben seiner schriftstellerischen Arbeit wirkte er auch als Kulturfunktionär. Er erhielt mehrere Kunstpreise.
Sein Credo: "Ich will über all unsere Probleme reden, über Gewalt und Feindschaft, Liebe und Freundschaft und all das, was uns um den Schlaf bringt, bis hin zu den globalen Problemen der vom Untergang bedrohten Menschheit.

Werke u. a.: Mutanten auf Andromeda (1974), Am Rande wohnen die Wilden (1976), Das Wasser des Mars (1977), Stern auf Nullkurs (1979), Genion (1981), Das fremde Hirn (1982), Die Bäume von Eden (1983), das verhängnisvolle Experiment (1984), Lautlos im Orbit (1988), Finale (1996), Die Stadt der tausend Augen (2000), Aufstand der Sterblichen (2003).

 » Günther Fuchs
Günther Fuchs, Prof. Dr., geb. 1939, Historiker, Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen insbesondere zur französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

 » Dr. Wolfgang Gabler
Wolfgang Gabler, PD Dr. phil. habil., geboren 1954 in Bad Dürrenberg (Sachsen-Anhalt), besuchte bis 1973 die Erweiterte Oberschule Ernst Haeckel in Merseburg, danach Grundwehrdienst bei der NVA; bis 1979 Studium in Rostock, danach wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Geschichte der DDR-Literatur bzw. für Neueste Deutsche Literatur; Promotion zur Literatur junger DDR-AutorInnen der 70er Jahre, Habilitation mit der Arbeit Ehre - Schuld - Scham. Zur Theorie und Praxis psychoanalytischer Literaturgeschichtsschreibung; seit 1998 freier Publizist, Dozent und Lektor; jüngste selbständige Publikationen: Klassentreffen. Biographische Bescheide aus der Robinson-Generation, (Mhg. 2000); Zeiten-Wende - Wendeliteratur, (Mhg. 2000); Entwürfe fürs neue Jahrtausend, (Hg. 2001); Gesellschaft der Generationen, (Mhg. 2002); Beziehungsweise Schreiben. Geschichten aus dem Rostocker Kuhtor, (Hg. 2003); Brücken. Eine literarische Reise nach Polen, (Hg. 2003); Friedrich Spielhagen: Auf der Düne, (Hg. 2003); Die Schallmauer an Ungesagtem. Gedichte vom 1. Pablo-Neruda-Wettbewerb, (Hg. 2005).

 » Johannes Gillhoff
(1861 - 1930) Lehrer und Schriftsteller.
Ab 1925 Herausgeber der "Mecklenburgischen Monatshefte".

Bekannteste Werke:

Das mecklenburgische Volksrätsel, Bilder aus dem Dorfleben, Jürnjakob Swehn der Amerikafahrer.

 » Heinz Gundlach
Heinz Gundlach, Geboren 1936 in Rostock, Abitur an der Großen Stadtschule seiner Heimatstadt, Studium der Journalistik in Leipzig, Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent, Hilfsarbeiter im Schwermaschinenbau, Journalist, Promotion am Institut für deutsche Philologie der Universität Greifswald, Ratsmitglied für Kultur in Rostock.
Ab 1990 Publizist, Suchtberater und Trainer in Rostock.
Bisherige Bücher (auch Texte zu Bildbänden): "Klaus Störtebeker in Ralswiek" (1984), "Wolin/Vineta - Die tatsächliche Legende vom Untergang und Aufstieg der Stadt" (1992), "Riga" (1992), "Stettin" (1992), "Lolland/Falster/Mön und die anderen dänischen Südseeinseln" (1994), "Sagen rund um Rostock" (1995), "Orion" (1995), "Graal Müritz und die Rostocker Heide" (1997), "Das Schloß hinter dem Holunderbusch" (1998).
"Nach Nordkorea und zurück" (2003)

 » Rudolf Hartmann
1885 in Demern geboren, Abitur in Bützow, Studium an verschieden deutschen Universitäten, 1923-1927 Abgeordneter des Strelitzer Landtages, 1931 Delegierter auf dem Europäischen Bauernkongreß. Seine Schriften werden 1933 verboten.

1942 verhaftet und verurteilt, stirbt Rudolf Hartmann im März 1945 im KZ Mauthausen. Sein Werk "… in dem es wimmelt von Gegenläufigem, von Leidenschaft und Anpassungszwängen, von Schnurrpfeifereien und Duckmäusertum, von Aufbegehren und Biedersinn …" wird nun in loser Folge dem Leser zugänglich gemacht.

 » Wolfgang Held
Wolfgang Held, Jahrgang 1930, freiberuflicher Schriftsteller, lebt in Weimar. Autor zahlreicher spannender und auch international erfolgreicher Romane, Kinder- und Jugendbücher sowie Spiel- und Fernsehfilme, u.a. Drehbuchautor des weltweit als "Plädoyer für Toleranz" stark beachteten und vielfach ausgezeichneten Spielfilms "Einer trage des anderen Last", im Herbst 1995 auch als Roman erschienen.
Werke u. a.: "Feuervögel über Gui", "Aras und die Kaktusbande", "... auch ohne Gold und Lorbeerkranz", "Das Thüringer Rostbratwurstbüchlein", "Al-taghalub - Gesetz des Bärtigen", "Wie eine Schwalbe im Schnee", "Laßt mich doch eine Taube sein", "Die gläserne Fackel", "Das Licht der schwarzen Kerze" "Einer trage des anderen Last" "Unser liebes Kummerfeld", Manuskript (Fortsetzung des Romans "Einer trage des anderen Last"), "Uns hat Gott vergessen - Tagebuch eines langen Abschieds", 2000.

 » Heinz Kahlow
Jahrgang 1924;
begnadeter Vortragskünstler, der sein Publikum begeistert.

„Fragen eines erweiterten Oberschülers“ oder „Die Neuerung“ sind Beispiele seiner lachenden Sicht auf die Welt.

Bücher u. a.:

Gelegenheit macht Liebe (1957), Der nautische Urlaub (1965), Und am Himmel tanzen Wolken Menuett (1969), Das Dekameronical – Stücke (1977)

 » Dinah Stieringer-Kassiumis
geb. 1964 in Bremen
Realschulabschluss 1981, danach Aufnahme Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Bremen, 1984 Wechsel an die Musikhoch-schule von Wien. 1989 Gesangsdiplom.
1990-1996 Gesangslehrerin am privaten Konservatorium von Wien und Stimmbildnerin am Wiener Konzerthaus.
Seit 1999 lebt sie mit ihrem Mann, dem Opernsänger Dimitris Kassiumis, und zwei gemeinsamen Kindern in Athen.

 » Walter Kaufmann
Walter Kaufmann wurde 1924 in Berlin geboren. 1939 Flucht nach England, von da aus nach Australien: Soldat, Hafenarbeiter, Seemann im australischen Exil; Ende der fünfzi-ger Jahre Rückkehr nach Deutschland, freischaffender Schriftsteller in Berlin-Ost. Lebt in Berlin.
Mary-Gilmore-Award - Australien 1959, Fontane-Preis, 1961 und 1964, Heinrich-Mann-Preis 1967, Ruhrgebiets-Literaturpreis 1993.
Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutsche Demokratische Republik, 1975, dann Deutsches P.E.N.-Zentrum (Ost) [Präsidium ab 1980, Generalsekretär: 1985-93]
Er schrieb Romane, Erzählungen, Reportagen, u.a. "Reisen ins gelobte Land" (2002), "Stimmen im Sturm" (2002), Flammendes Inferno (2003)

 » Eva Kelch
geboren 1935 in Berlin, Abitur auf der Abendschule und Fernstudium der Journalistik, persönliche Mitarbeiterin von Prof. Walter Felsenstein, Pressereferentin beim Schriftstellerverband der DDR.
Sie ist heute schriftstellerisch tätig und lebt in Berlin.
Bisher erschienen: Heidrun Schwarzwasser, Roman in zwei Bänden (1998)

 » Dorothea Kleine
Dorothea Kleine (1928-2010) ist in Krappitz, Schlesien, geboren, lebte zuletzt in Cottbus. Nach Journalisikstudium in Leipzig, Arbeit als Journalistin, auch Gerichtsreporterin.

Stadtschreiber in Montreuil, und später in Saarbrücken.
Carl-Blechen-Literaturpreis 1985

Bücher u. a. "Anette" (1970), "Eintreffe heute" (1978), "Traumreisen" (1989), "Christus kam nur bis Falkenberg" (1998), "Paula, liebe Paula" (2000).

 » Eldon L. Knuth
Eldon L. Knuth ist im Clayton County, Iowa geboren, seine Vorfahren lebten in Alt Krenzlin, Conow, Eldena, Göhren, Grebs, Hornkaten, Lübesse, Lüblow und Warlow. Zuhause war Mecklenburger Platt die Umgangssprache; Englisch lernte Prof. Knuth erst in der Schule.
Er diente in die US-amerikanischen Armee, promovierte 1953 am California Institute of Technology zum Doktor der Aeronautics, 1956 Professor an der University of California in Los Angeles, über einhundert wissenschaftliche Publikationen.
1975-76 besuchte Prof. Knuth Mecklenburg zum ersten Mal. In Schwerin wurde er auf das Buch "Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer" aufmerksam gemacht. Er war überzeugt, dass Swehn in Clayton County gewohnt hatte und begann sein Suchen nach Swehns wirklicher Identität.
Ehrenbürger der Gemeinde Glaisin, Gillhoff-Preisträger, Träger der Fritz-Reuter-Medaille.

 » Ruth Kraft
Ruth Kraft ist 1920 in Schildau geboren. Nach Lyzeumsbesuch in Torgau, technische Rechnerin in der Heeresversuchsstelle Peenemünde. Arbeit beim Mitteldeutschen Rundfunk, später Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, Filmszenarien, Romanen und Erzählungen. Lebt heute in Zeuthen.
Bücher u. a.: Insel ohne Leuchtfeuer (1959), Menschen im Gegenwind (1965), Gestundete Liebe (1970), Unruhiger Sommer (1979), Leben von der Pike auf (2000).

 » Chris Langner
Chris Langner, geboren am 03.10. 1971 in Hohenmölsen, entstammt einer der vielen mitteldeutschen Bergarbeiterfamilien der anhaltischen Region. Nach der Realschule schloß sich noch während der DDR-Zeit eine Lehre als Agrotechniker an. Nach der Wende folgte nach einer kurzen Phase der Arbeitslosigkeit und lückenfüllenden Tätigkeiten, wie Tischlern und Zimmern, die Einberufung zur Bundeswehr. Dort diente er ein Jahr als Panzeraufklärer und Jäger im Heer, anschließend sieben Jahre als Logistiksoldat in der Marine, davon sechs Jahre an Bord eines Zerstörers, bzw. eines Flottendienstbootes.

 » Heide-Marlis Lautenschläger
1941 geboren in Neubrandenburg, Facharbeiterabschluss als Gärtnerin, Abitur an der Volkshochschule, Abschluss der Spezialschule für Leiter des bildnerischen Volksschaffens Potsdam, freiberuflich tätig als Malerin und Grafikerin, 1982 Ansiedelung in Zachow/Mecklenburg.
1989 Fritz-Reuter-Preis für Kunst und Literatur.
1990-1998 Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Mitglied des Künstlerbundes M-V im BBK.
Veröffentlichungen u. a.: "Kulturbriefe" I-VI 1992-1998, "Toscanische Skizzen" 1999, "Spinnweb" 2001

 » Hans-Ulrich Lüdemann
Hans-Ulrich Lüdemann, geb. 1943, Schriftsteller, zu seinem umfangreichen Schaffen gehören Erzählungen, Romane, Hörspiele und mehrere Krimis.


 » Klaus Meyer

Klaus Meyer (1937) ist Autor mehrerer Kinderbücher, darunter der Longseller "Weiße Wolke Carolin", von Rolf Losansky 1986 verfilmt und seit 1980 in den Buchhandlungen. Weitere Bücher zusammen mit Ehefrau Piri. Auch als Autor niederdeutscher Literatur hat Klaus Meyer sich einen Namen gemacht. Unvergessen "Zuckerkauken un Koem" und verstörend provokativ "Bordello di Bello". "Klaas - Bruder des Piraten" ist die erste "Flucht" des Autors aus der Gegenwart. Oder auch nicht, denn was waren Störtebeker und die Seinen anderes als Terroristen?

 » Fritz Meyer-Scharffenberg
Fritz Meyer-Scharffenberg, (1912 - 1975) Schriftsetzer, lebte in Hagenow, Schwerin und anderen mecklenburgischen Orten, seit 1960 in Rostock/Groß-Klein.

Gestaltete mit humorvoller Frische Stoffe aus Vergangenheit und Gegenwart, erfolgreicher Fritz-Reuter-Übersetzer. John-Brinckman-Preis 1960.

Bücher u. a.: Die Insel Poel und der Klützer Winkel (1956), Todesritt, Räuber und Zimmermann (1958), Mecklenburg. Mosaik einer Landschaft (1965), Die Liebe der Johanna Olsen (1966), Bootsmann Pütt und seine Frauen (1967), Die Grasinsel (1975).

 » Armin Müller
Armin Müller (1928-2005) ist im schlesischen Schweidnitz geboren, und lebte seit 1946 in Weimar. Er ist früh mit Gedichten an die Öffentlichkeit getreten und hat sich vor allem als Lyriker und Erzähler, später auch als Maler einen Namen gemacht.
"Ich habe den Thunfisch gegessen" (1957), "Reise nach S."(1965), "Meine verschiedenen Leben" (1978), "Taube aus Papier" (1981), "Der Puppenkönig und ich" (1986).
Bildbände: "Auf weißen Pferden" (1983), "Vorbeiflug des goldenen Fisches" (1993) und mehr als vierzig Ausstellungen wiesen Armin Müller auch als poetischen Maler aus.

1961 Heinrich-Heine-Preis 1969 Nationalpreis der DDR 1987 Johannes-R.-Becher-Preis
1997 Eichendorff-Literatur-Preis

 » Jurik Müller
Dr. Jurik Müller, geboren 1948 in Weimar, lebt mit seiner Familie in Plößnitz.
Besuch der Erweiterten Oberschule "Friedrich Schiller" und Berufsausbildung zum Mechaniker im VEB Feingerätewerk Weimar. 1967 Abitur und Erwerb des Facharbeiterbriefes.
Danach Studium am Bereich Meteorologie und Geophysik der Sektion Physik der Humboldt-Universität zu Berlin und 1973 Erwerb des akademischen Grades "Diplommeteorologe".
1986 Promotion zum Dr. agr. an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und bis 1990 Direktor des Forschungsinstituts für Agrarmeteorologie Halle.
Veröffentlichte zahlreiche Beiträge zum Wasserhaushalt des Bodens und zum Wirkungskomplex "Boden-Pflanze-Atmosphäre". Seit 1987 freier Mitarbeiter verschiedener Presseorgane. Schrieb zahlreiche Artikel zum Thema "Bauernregeln und Bauernbrauchtum.


 » Armin Münch
Prof. Armin Münch, 1930 in Sachsen geboren, Nationalpreisträger der DDR, studierte von 1950 bis 1955 an der Hochschule für bildende Kunst in Dresden, lebt seit 1955 in Rostock. Er schuf eine Reihe von Bilderzyklen, u.a.
  • Werft
  • Meermenschen
  • Störtebeker
  • Moby Dick
  • Der alte Mann und das Meer
  • Pikadon
  • Faustmephisto

sowie mehrere Buchillustrationen, u.a.
  • Sonnenblumenbäuerin
  • Der Mann auf dem Kirr
  • Nirgendwo ist der Himmel so offen
  • Das Mädchen aus Dresden

 » Karl Mundstock
Karl Mundstock, 1915 - 2008, Schüler der Schulfarm Insel Scharfenberg, Metallarbeiter, Soldat, Schriftsteller.
1984 Goethepreis
Bücher u. a.:
"Helle Nächte (1952), Ali und die Bande vom Lauseplatz (1958), Gespenster-Edes Tod und Auferstehung (1962), Wo der Regenbogen steigt (1970), Tod an der Grenze (1976), Die unsterbliche Macke - Verse aus dem Stiefel (2001), Der Tod des Millionenjägers (2001).



 » Gerd Pawelzig
Gerd Pawelzig, geboren 1931 in Angerburg/Ostpreußen, Gärtnerlehre und ABF in Mecklenburg, Studium Biologie und Philosophie 1951-1956 in Rostock und Berlin, 1962 Dr. phil., 1977 Dr. phil. sc., Lehrtätigkeit in Bernburg, Halle, Berlin bis 1991, lebt als Rentner in der Nähe von Berlin.
Veröffentlichungen u. a.: Zahlreiche Beiträge in Zeitschriften, Sammelbänden, Protokollbänden von Tagungen, Wörterbuch Philosophie und Naturwissenschaften (1978), Wissensspeicher Biologie (1995 ff.), Biologie in Übersichten (1998 ff.), Gesetze der Entwicklung objektiver Systeme, Berlin 1970, Mitarbeit an den Editionen von MEGA-Bd. I/26 (F. Engels: Dialektik der Natur) 1985 und IV/31 (Naturwissenschaftliche Exzerpte) 1999.

 » Bernhard Piatkowski
Prof. Dr. Bernhard Piatkowski (1927) leitete als Professor eine wissenschaftliche Abteilung im Forschungszentrum für Tierproduktion Dummerstorf bei Rostock. Er veröffentlichte mehrere Fachbücher, wobei sein Hauptwerk in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

 » Joachim Puttkammer
geboren 1942 in Eventin in Hinterpommern. 1945 Flucht der Familie nach Mecklenburg, aufgewachsen bei und in Schwerin. 1960 Theologiestudium in Leipzig, ab 1967 Pastor in Ballwitz, dann in Prillwitz. Ab 1979 Pfarrer am Dom St. Nikolai Greifswald. 1990-1993 Zeitungsredakteur beim "Demokrat", später beim "Greifswalder Tageblatt". Von 1993 bis 2004 Pastor in Graal-Müritz und seit 2004 im Ruhestand. Joachim Puttkammer lebt heute zusammen mit seiner Frau in Graal-Müritz.

 » Dietrich Sabban
geboren 1935 in Rostock, Grundschule in Wartow, Gymnasium 1949-1953 in Ludwigslust, 1953 bis 1958 Landwirtschaftsstudium in Halle, Pädagogisches Zusatzexamen 1961 in Leipzig. 1958-1959 Agronom in Retzow bei Malchin, danach Aspirantur am Institut für Arbeitsökonomik in Halle, 1962 Betriebswirtschaftler in der MTS Göhlen bei Ludwigslust, danach Mitarbeiter der Produktionsleitung (Kreislandwirtschaftsrat) Ludwigslust. Tätigkeit an der DDR-Botschaft in Damaskus, 1971 Mitglied einer Expertengruppe der DDR-Regierung in der DRV, ab 1972 drei Jahre Leiter einer Gruppe von Lehrern und Ausbildern am Landwirtschaftlichen Ausbildungsinstitut bei Bagdad/Irak. Ab 1975 Fachlehrer an der Agraringenieurschule für Tropische Landwirtschaft in Altenburg und von 1979 bis 1983 Berater für Staatsbetriebe der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft beim Vizepremierminister der Syrischen Arabischen Republik. 1983 Wiederaufnahme der alten Tätigkeit in Ludwigslust. Von 1990 bis zur Berentung 2000 Arbeitsberater in der Dienststelle Ludwigslust des Arbeitsamtes Schwerin.

 » Wolfgang Sabath
Wolfgang Sabath, Jahrgang 1937,
Journalist und Autor in Berlin, Redakteur der Wochenzeitschrift "Das Blättchen",

Bücher bisher:

„Gregor Gysi“, „Stefan Heym“ (gemeinsam mit Regina General), „Peanuts aus Halle“, „Als Ossi in Amerika“

 » Wendel Schäfer
Wendel Schäfer, geb. 1940 in Bundenbach (Hunsrück), lebt als Rektor a. D. in Boppard am Rhein.
21 Buchveröffentlichungen: Lyrik, Kinder-/Jugendbuch, Kurzprosa, Epigramme, Aphorismen. In über 100 literarischen Zeitschriften und Anthologien.
VS u. FÖK-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz in den 90er Jahren. Graphische Arbeiten für Zeitschriften und Bücher. Zwei Satirepreise.

 » Richard Scheringer
Richard Scheringer, (1904-1986) Reichswehroffizier, Bauer in Kösching auf dem Dürrnhof, mehrfache Haftstrafen wegen seiner nationalen und sozialen Gesinnung - in der Weimarer Republik, während der Nazizeit und in der Bundesrepublik. Nach vielen Veröffentlichungen erschien sein philosophisches Werk "Chaos und Maß - Gedanken eines politischen Menschen". Auszeichnungen u. a.: Carl-von-Ossietzky-Medaille, Karl-Marx-Orden, Stern der Völkerfreundschaft in Gold.

 » Frank Schlößer
Frank Schlößer, Jahrgang 66, Berufsschulabschluss als Maschinenbauer und Abitur an der VHS in Leipzig. Später Diplom-Studium der Journalistik, Nebenfach Afrikanistik. Dies verbunden mit Aufenthalten in Tansania, Sansibar und Malawi. Mitarbeit in der Redaktion des Allgemeinen Künstlerlexikons, im Zentralantiquariat Leipzig, in der Redaktion "Entwicklungspolitik" des evangelischen Pressedienstes und bei Kürschners Deutschem Literaturkalender. Seit 5 Jahren in Rostock, hier freie Mitarbeit in der Redaktion der Ostsee-Zeitung, jetzt beim Ostsee-Anzeiger Rostock.

 » Wolfgang Schreyer
geboren 1927,
lebt auf dem Fischland, bisherige Gesamtauflage 5,5 Millionen.

Er schrieb seit 1954 über 30 Bücher u. a.:

Der Mann auf den Klippen (1986), Der sechste Sinn (1987), Die Beute (1989), Unabwendbar (1989), Endzeit der Sieger (1990), Nebel (1991), Alpträume (1991), Das Quartett (1994), … und da klaffte ein Riß (1997), Der zweite Mann (2000).

 » Helmuth Schröder
Der Heimatdichter Helmuth Schröder (1842-1909), geb. in Spornitz bei Parchim, lebte seit 1886 in Völkshagen bei Ribnitz als Lehrer. Die Ermunterung zum Dichten erhielt Schröder von Fritz Reuter. Neben seiner Arbeit als Dorfschullehrer entstanden viele plattdeutsche Gedichte, in denen Schröder immer wieder die Natur und das dörfliche Leben beschreibt. Groß ist die Zahl der Gedichte Schröders, die von verschiedenen Musikern vertont wurden. Auch der Damgartener Kantor Hermann Bendix hat Schröder-Gedichte einfühlsam vertont.
Das letzte Jahr seines Lebens verbrachte Helmuth Schröder in Ribnitz.

 » Rosemarie Schuder
Rosemarie Schuder, 1928 in Jena geboren. Abitur. Werkassistentin im Jenaer Glaswerk Schott & Gen.
Studienreisen nach Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande, Belgien, Israel. Freischaffende Schriftstellerin in Berlin.
Werke: "Der Ketzer von Naumburg"; Romane über Michelangelo, Kepler, Paracelsus, Agrippa von Nettesheim, Miguel Serveto, die Wiedertäufer von Münster; Essay über Hieronymus Bosch u. a.
In der Reihe "Jüdische Memoiren": Deutsches Stiefmutterland - Wege zu Berthold Auerbach.
Gemeinsam mit Rudolf Hirsch: "Der gelbe Fleck - Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen Geschichte".
Heinrich-Mann-Preis, Lion-Feuchtwanger-Preis, Goethe-Preis, drei Nationalpreise.

 » Hans Schulmeister
Hans Schulmeister, 1921-1997, begann mit als Soldat des 2. Weltkrieges mit literarischer Arbeit. Neben der beruflichen Arbeit leitete er den Zirkel schreibender Arbeiter des VEB Schiffselektronik in Rostock. Seine eigene literarische Arbeit stellte er für diese Gemeinschaft oft zurück. Aus dem Zirkel gingen bekannte Autoren hervor, wie z. B. Manfred Jendryschik.
Hans Schulmeister erhielt den "Preis für künstlerisches Volkschaffen" und war Mitglied im "Bund Niederdeutscher Autoren e. V."

 » Hans-Jürgen Schumacher
1957 geborener Schriftsteller, gelernter Buchhändler, verschiedene Tätigkeiten im kulturellen, journalistischen und literarisch-publizistischen Bereich, 1989/90 Fernstudium am damaligen Literaturinstitut "Johannes R. Becher" bis zur Schließung 1990, seit 1998 Mitglied im "Verband deutscher Schriftsteller" VS, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, seit 2001 Landesvorsitzender VS M/V, lebt in Greifswald.

 » Marion Skepenat
geb. in Wolgast, 1982 Staatsexamen als Physiotherapeutin an der Medizinischen Fachschule Rostock, 2002-2007 Ausbildung zur Osteopathin an der Internationalen Akademie für Osteopathie, seit 1991 in einer Gemeinschaftspraxis in Güstrow tätig. Ab 2010 Ausbildung zur Heilpraktikerin in Berlin und Studium Pädiatrische Osteopathie an der Universität Wales.
Sie lebt in Mecklenburg und hat drei Kinder.
2003-2007 Arbeit am Roman "Ammenmärchen"
2004 und 2009 Erzählpreis der Stadt Schwerin
Ausgewählte Veröffentlichungen:
2005 und 2009, Erzählung in "Risse", Literaturzeitung für Mecklenburg-Vorpommern

 » Friedrich Spielhagen
geboren 1829 in Magdeburg, gestorben 1911 in Berlin
Sein Vater wurde 1835 nach Stralsund versetzt; er verbrachte 12 Kinder- und Jugendjahre in Stralsund, wurde dort Küstenschutzbeauftragter, sicherte vor allem die Boddeninsel Ruden durch Anpflanzungen vor der Flut.
Er studierte Medizin, später Jura, schließlich Philologie in Greifswald, arbeitete danach als Hauslehrer in Stralsund.
Spielhagen schrieb mehrere, sehr beliebte Romane, die Theater spielten seine Dramen. Als Hauptwerk gilt der deutsche Gesellschaftsroman "Problematische Naturen". Seine Erinnerungen "Finder und Erfinder" schrieb er 1890.

 » Bruno Theek
geboren 1891 in Berlin, gestorben 1990 in Ludwigslust
Studium an der Kaiser-Wilhelm-Universität Berlin, seit 1911 Mitglied der SPD, seit dem 1. Weltkrieg der USPD, Pfarrer in brandenburgischen Dorfgemeinden, in der kommunalpolitischen Sozialpflege und in der Gewerkschaftsarbeit tätig.
Der "Friedenspastor" genannte Theek würde im Nationalsozialismus mehrfach verhaftet und schließlich ins KZ Dachau gebracht, wo er 1941 - 1945 einsaß.
1945 Bürgermeister von Ludwigslust; baute gemeinsam mit Willi Bredel und Karl Kleinschmidt den Kulturbund in Mecklenburg auf; bis 1965 wieder Pastor in der Stadtkirche Ludwigslust.

Bruno Theek schrieb sozialkritische Untersuchungen und Anklagen sowie den Lebensbericht "Keller, Kanzel und Kaschott" (1961)

 » Jean Villain
Jean Villain (eigentlich Marcel Brun), 1928 - 2006, in Zürich geboren, Bürger von Genf,
ab 1949 längerer Aufenthalt in einem israelischen Kibbuz,
Journalist u. a. für „Die Weltbühne“,
lebte seit 1974 in Dreesch (bei Prenzlau)

zahlreiche Bücher u. a.

"Der Kibbuz" 1950, "Nacht über Spanien" 1957, "Frühling auf Kuba" 1972, "Indien - 570 Millionen im Wettlauf gegen die Uhr" 1973, "Junger Mann aus gutem Hause",  1987, "Die Revolution verstößt ihre Väter“ 1990, "Der erschriebene Himmel - Johanna Spyri und ihre Zeit" 1997

 » Gerhard Vontra
Gerhard Vontra (geb. 1920 in Altenburg, gest. 2010 in Prerow)
Studium an der Kunstakademie Leipzig. Als Soldat im 2. Weltkrieg bildet sich sein Abscheu gegen Gewalt und Intoleranz. Er arbeitete als Pressezeichner für mehr als 20 Zeitungen in Ost und West und illustrierte mehr als 50 Bücher. Seine Arbeiten sind durch Menschenfreundlichkeit und Witz geprägt und wurden auf vielen Ausstellungen gezeigt.

 » Liselotte Welskopf-Henrich
Liselotte Welskopf-Henrich, eigentlich Elisabeth Charlotte Henrich (*15. September 1901 in München; † 16. Juni 1979 in Garmisch-Partenkirchen)
Studierte Ökonomie, Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität, wo sie 1925 promovierte.
Ab 1938 nahm sie am antifaschistischen Widerstandskampf teil.
Von 1952 bis 1959 wirkte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität. Nach ihrer Habilitation wurde sie 1960 Professorin für Alte Geschichte. Auf diesem Fachgebiet war sie zu ihrer Zeit eine sehr einflussreiche Persönlichkeit.
Von 1963 bis 1974 unternahm Welskopf-Henrich Reisen in die USA und nach Kanada, um das Leben und die Traditionen der Dakota-Indianer zu studieren. Für ihre Verdienste um ein menschliches Bild der nordamerikanischen Indianer wurde Welskopf-Henrich von ihnen mit dem Titel einer "Lakota-Tashina" (= Schutzdecke der Dakota) geehrt.
Bekannt wurde Liselotte Welskopf-Henrich vor allem durch ihre wissenschaftlich fundierten, dennoch phantasievollen Indianerbücher, die sie vor allem für junge Leser schrieb. Im Roman "Jan und Jutta" verarbeitete sie die Lebensgeschichte ihres Ehemannes bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.
Auszeichnungen und Ehrungen
* 1951 Erster Preis für Jugendliteratur der DDR für Die Söhne der Großen Bärin
* 1968 Friedrich-Gerstäcker-Preis für Die Söhne der Großen Bärin

 » Max Wiegandt
geb. 1988 in Schwerin, Studium der Klassischen Philologie und Geschichte in Rostock, München und Berlin, 1910 Dr. phil. und Staatsexamen in Rostock, Vorbereitungsdienst in Schwerin, 1912 - 1932 Lehrer an der Großen Stadtschule, ab 1913 Oberlehrer, 1922 Studienrat, 1929 Oberstudienrat, ab 1932 Oberstudiendirektor am Gymnasium in Parchim, verwaltete nach Friedrich Techen das Ratsarchiv in Wismar, 1923/24 Stadtverordnetenvorsteher

 » Ralph Wiener
Ralph Wiener, 1924 in Baden bei Wien geboren, nach der Emigration des Vaters wuchs er in Eisleben bei den Großeltern auf. 1944 Flucht und Illegalität in Wien. Jurastudium von 1946 bis 1950, 1982 Habilitation im Bereich Rechtsgeschichte.

1955 erste VEröffentlichungen, Autor der Zeitschriften "Eulenspiegel" und des "Wiener Magazins", schreibt bis 1961 für das Berliner Kabarett "Die Distel". 1960 bis 1990 Vortragstourneen mit eigenem literarischen Programm.
Veröffentlichungen u. a.: Wiener Geschichten (1961), Gehört sich das? (1972), Der lachende Schopenhauer (1996), Ein goldenes Blatt hängt noch in meinem Spind (2002), Hinter vorgehaltener Hand (2003)

 » Gustav Willgeroth
Gustav Willgeroth, (1865-1937) Heimat- und Familienforscher Er besuchte die Große Stadtschule Wismar; 1886-1889 Theologiestudium in Rostock und Erlangen; erreichte aber keinen ordentlichen Abschluß; wandte sich der Journalistik zu; gründete 1893 in Wismar eine Zeitung, die er aber bald wieder aufgab; 1893-1906 Besitzer der Buchdruckerei Willgeroth & Menzel in Wismar; ab 1897 erschienen dort die »Lyrischen Blätter«; 1898 veröffentlichte er auch einen Band eigener Gedichte; gab 1906 Druckerei und Verlag auf; wurde Vorsteher des Vorschußvereins der Filiale der Rostocker Bank in Wismar; war 1928-1936 Leiter des Kirchensteueramtes Wismar; betrieb intensive Forschungen zur Regional- und Familiengeschichte, 1924 ff. »Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren«, 1929 »Die mecklenburgischen Ärzte«, 1932 »Beiträge zur Wismarer Familienkunde«, 1934 »Poeler Familienkunde«; in den Jahrbüchern 1934 u. 1935 »Die Lehrer der Großen Stadtschule Wismar«; als jahrelanger Mitarbeiter des Ratsarchivs fertigte er Register zu den familienkundlichen Beständen des Archivs an; 1898 »Geschichte der Stadt Wismar« Teil l bis Mitte des 14. Jh.; 1903 »Bilder aus Wismars Vergangenheit«, 1911 »Notizen zur Geschichte Wismars«

 » Elke Willkomm
(eigentlich Elke Nagel), 1938 in Rerik (Mecklenburg) geboren, wohnt jetzt in Lohsa, Studium der Germanistik und Geschichte, Lehrerin, seit 1975 freiberuflich tätig, seit 1990 Nachdichtungen aus dem Sorbischen, jetzt Leiterin des ENA-Musikverlages.

Bücher u. a.: Mit Feuer und Schwert (1973), Der fingerkleine Kobold (1978), Hexensommer (1984).

 » Richard Wossidlo
Richard Wossidlo (1859-1939), Studium der klassischen Philologie und Archäologie in Rostock, Leipzig und Berlin; 1886 Lehrer am Städtischen Gymnasium in Waren (Gymnasialprofessor), Sammelreisen zur Erforschung der mecklenburgischen Volksüberlieferungen ab 1891. Gilt als Begründer der mecklenburgischen Volkskunde.

Veröffentlichungen u. a.:
Reise, Quartier in Gottesnam, Aus dem Lande Fritz Reuters, Humor in Sprache und Volkstum, Ein Winterabend in einem mecklenburgischen Bauernhause.

 » Alwine Wuthenow
Alwine Wuthenow, am 16. September 1820 in Neuenkirchen bei Greifswald geboren, starb am 8. Januar 1908 in Greifswald.
Trotz ihrer schweren Krankheit brachte Alwine Wuthenow fünf Kinder zur Welt, die gesund heranwuchsen. Von 1853 an war sie für neun Jahre Patientin im St. Katharinenstift in Rostock - es ist die Zeit, in der sie die meisten ihrer Gedichte schrieb.
Sie pflegte einen regen Briefverkehr mit Klaus Groth. Neben "… Groth, Reuter und Brinckman muß sie zu den bedeutenden Gestalten der realistischen Literatur in Norddeutschland gezählt werden".

 » Heinz-Jürgen Zierke
geboren 1926, lebt in Stralsund,
war Dramaturg, seit 1966 freischaffend.

Bekannt durch seine historischen Romane, u. a.

Das Gottesurteil (1965), Sieben Rebellen (1967), Nowgorodfahrer (1973), Wibald der Mönch (1987). Arbeiten zur Region Mecklenburg-Vorpommern: Pommern grient (1997), Spuk auf Spyker (1998), Das Mädchen aus Vineta (2000), Der Dänenschatz (2002).



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