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| » Karina Albrecht |
| Karina Albrecht, geboren 1959 in Jarmen, wuchs in einer Großfamilie in Plötz, einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit drei jüngeren Geschwistern auf. Nach Abschluß der 10. Klasse erlernte sie den Beruf Zootechniker/Mechanisator und arbeitete später als Tierarzthelfer, Tierpfleger, Melker und Futterökonom. 1986 absolvierte sie ein Fernstudium zum Agraringenieur. Nach der Wende betrieb sie bis zur Geburt ihrer Tochter 1995 eine Gaststätte. Sie lebt heute in dem Haus der Großeltern mit Tochter und Pflegetochter. 2004 erschien ihr viel beachteter Erstling "Der Rosinenbaum". |
| » Hartmut Brun |
| Hartmut Brun wurde am 23. 08. 1947 in Dömitz geboren und lebt in Polz. Er ist als Publizist und Literaturforscher bekannt. Seine besondere Liebe gilt dabei Johannes Gillhoff, Richard Giese, Felix Stillfried, Otto Kaysel, Ludwig Reinhard oder auch Gertrud von le Fort. Er ist Herausgeber des Heimatkalenders "Voß und Haas". |
| » Klaus Meyer |
Klaus Meyer (1937) ist Autor mehrerer Kinderbücher, darunter der Longseller "Weiße Wolke Carolin", von Rolf Losansky 1986 verfilmt und seit 1980 in den Buchhandlungen. Weitere Bücher zusammen mit Ehefrau Piri. Auch als Autor niederdeutscher Literatur hat Klaus Meyer sich einen Namen gemacht. Unvergessen "Zuckerkauken un Koem" und verstörend provokativ "Bordello di Bello". "Klaas - Bruder des Piraten" ist die erste "Flucht" des Autors aus der Gegenwart. Oder auch nicht, denn was waren Störtebeker und die Seinen anderes als Terroristen? |
| » Fritz Meyer-Scharffenberg |
| Fritz Meyer-Scharffenberg, (1912 - 1975) Schriftsetzer, lebte in Hagenow, Schwerin und anderen mecklenburgischen Orten, seit 1960 in Rostock/Groß-Klein. Gestaltete mit humorvoller Frische Stoffe aus Vergangenheit und Gegenwart, erfolgreicher Fritz-Reuter-Übersetzer. John-Brinckman-Preis 1960. Bücher u. a.: Die Insel Poel und der Klützer Winkel (1956), Todesritt, Räuber und Zimmermann (1958), Mecklenburg. Mosaik einer Landschaft (1965), Die Liebe der Johanna Olsen (1966), Bootsmann Pütt und seine Frauen (1967), Die Grasinsel (1975). |
| » Armin Müller |
| Armin Müller (1928-2005) ist im schlesischen Schweidnitz geboren, und lebte seit 1946 in Weimar. Er ist früh mit Gedichten an die Öffentlichkeit getreten und hat sich vor allem als Lyriker und Erzähler, später auch als Maler einen Namen gemacht. "Ich habe den Thunfisch gegessen" (1957), "Reise nach S."(1965), "Meine verschiedenen Leben" (1978), "Taube aus Papier" (1981), "Der Puppenkönig und ich" (1986). Bildbände: "Auf weißen Pferden" (1983), "Vorbeiflug des goldenen Fisches" (1993) und mehr als vierzig Ausstellungen wiesen Armin Müller auch als poetischen Maler aus. 1961 Heinrich-Heine-Preis 1969 Nationalpreis der DDR 1987 Johannes-R.-Becher-Preis 1997 Eichendorff-Literatur-Preis |
| » Jurik Müller |
| Dr. Jurik Müller, geboren 1948 in Weimar, lebt mit seiner Familie in Plößnitz. Besuch der Erweiterten Oberschule "Friedrich Schiller" und Berufsausbildung zum Mechaniker im VEB Feingerätewerk Weimar. 1967 Abitur und Erwerb des Facharbeiterbriefes. Danach Studium am Bereich Meteorologie und Geophysik der Sektion Physik der Humboldt-Universität zu Berlin und 1973 Erwerb des akademischen Grades "Diplommeteorologe". 1986 Promotion zum Dr. agr. an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und bis 1990 Direktor des Forschungsinstituts für Agrarmeteorologie Halle. Veröffentlichte zahlreiche Beiträge zum Wasserhaushalt des Bodens und zum Wirkungskomplex "Boden-Pflanze-Atmosphäre". Seit 1987 freier Mitarbeiter verschiedener Presseorgane. Schrieb zahlreiche Artikel zum Thema "Bauernregeln und Bauernbrauchtum. |
| » Armin Münch |
Prof. Armin Münch, 1930 in Sachsen geboren, Nationalpreisträger der DDR, studierte von 1950 bis 1955 an der Hochschule für bildende Kunst in Dresden, lebt seit 1955 in Rostock. Er schuf eine Reihe von Bilderzyklen, u.a.
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| » Karl Mundstock |
| Karl Mundstock, 1915 - 2008, Schüler der Schulfarm Insel Scharfenberg, Metallarbeiter, Soldat, Schriftsteller. 1984 Goethepreis Bücher u. a.: "Helle Nächte (1952), Ali und die Bande vom Lauseplatz (1958), Gespenster-Edes Tod und Auferstehung (1962), Wo der Regenbogen steigt (1970), Tod an der Grenze (1976), Die unsterbliche Macke - Verse aus dem Stiefel (2001), Der Tod des Millionenjägers (2001). |
| » Gerd Pawelzig |
| Gerd Pawelzig, geboren 1931 in Angerburg/Ostpreußen, Gärtnerlehre und ABF in Mecklenburg, Studium Biologie und Philosophie 1951-1956 in Rostock und Berlin, 1962 Dr. phil., 1977 Dr. phil. sc., Lehrtätigkeit in Bernburg, Halle, Berlin bis 1991, lebt als Rentner in der Nähe von Berlin. Veröffentlichungen u. a.: Zahlreiche Beiträge in Zeitschriften, Sammelbänden, Protokollbänden von Tagungen, Wörterbuch Philosophie und Naturwissenschaften (1978), Wissensspeicher Biologie (1995 ff.), Biologie in Übersichten (1998 ff.), Gesetze der Entwicklung objektiver Systeme, Berlin 1970, Mitarbeit an den Editionen von MEGA-Bd. I/26 (F. Engels: Dialektik der Natur) 1985 und IV/31 (Naturwissenschaftliche Exzerpte) 1999. |
| » Bernhard Piatkowski |
| Prof. Dr. Bernhard Piatkowski (1927) leitete als Professor eine wissenschaftliche Abteilung im Forschungszentrum für Tierproduktion Dummerstorf bei Rostock.
Er veröffentlichte mehrere Fachbücher, wobei sein Hauptwerk in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
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| » Joachim Puttkammer |
| geboren 1942 in Eventin in Hinterpommern. 1945 Flucht der Familie nach Mecklenburg, aufgewachsen bei und in Schwerin. 1960 Theologiestudium in Leipzig, ab 1967 Pastor in Ballwitz, dann in Prillwitz.
Ab 1979 Pfarrer am Dom St. Nikolai Greifswald. 1990-1993 Zeitungsredakteur beim "Demokrat", später beim "Greifswalder Tageblatt".
Von 1993 bis 2004 Pastor in Graal-Müritz und seit 2004 im Ruhestand. Joachim Puttkammer lebt heute zusammen mit seiner Frau in Graal-Müritz. |
| » Dietrich Sabban |
| geboren 1935 in Rostock, Grundschule in Wartow, Gymnasium 1949-1953 in Ludwigslust, 1953 bis 1958 Landwirtschaftsstudium in Halle, Pädagogisches Zusatzexamen 1961 in Leipzig. 1958-1959 Agronom in Retzow bei Malchin, danach Aspirantur am Institut für Arbeitsökonomik in Halle, 1962 Betriebswirtschaftler in der MTS Göhlen bei Ludwigslust, danach Mitarbeiter der Produktionsleitung (Kreislandwirtschaftsrat) Ludwigslust.
Tätigkeit an der DDR-Botschaft in Damaskus, 1971 Mitglied einer Expertengruppe der DDR-Regierung in der DRV, ab 1972 drei Jahre Leiter einer Gruppe von Lehrern und Ausbildern am Landwirtschaftlichen Ausbildungsinstitut bei Bagdad/Irak. Ab 1975 Fachlehrer an der Agraringenieurschule für Tropische Landwirtschaft in Altenburg und von 1979 bis 1983 Berater für Staatsbetriebe der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft beim Vizepremierminister der Syrischen Arabischen Republik. 1983 Wiederaufnahme der alten Tätigkeit in Ludwigslust. Von 1990 bis zur Berentung 2000 Arbeitsberater in der Dienststelle Ludwigslust des Arbeitsamtes Schwerin. |
| » Wolfgang Sabath |
| Wolfgang Sabath, Jahrgang 1937, Journalist und Autor in Berlin, Redakteur der Wochenzeitschrift "Das Blättchen", Bücher bisher: Gregor Gysi, Stefan Heym (gemeinsam mit Regina General), Peanuts aus Halle, Als Ossi in Amerika |
| » Wendel Schäfer |
| Wendel Schäfer, geb. 1940 in Bundenbach (Hunsrück), lebt als Rektor a. D. in Boppard am Rhein. 21 Buchveröffentlichungen: Lyrik, Kinder-/Jugendbuch, Kurzprosa, Epigramme, Aphorismen. In über 100 literarischen Zeitschriften und Anthologien. VS u. FÖK-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz in den 90er Jahren. Graphische Arbeiten für Zeitschriften und Bücher. Zwei Satirepreise. |
| » Richard Scheringer |
| Richard Scheringer, (1904-1986) Reichswehroffizier, Bauer in Kösching auf dem Dürrnhof, mehrfache Haftstrafen wegen seiner nationalen und sozialen Gesinnung - in der Weimarer Republik, während der Nazizeit und in der Bundesrepublik. Nach vielen Veröffentlichungen erschien sein philosophisches Werk "Chaos und Maß - Gedanken eines politischen Menschen". Auszeichnungen u. a.: Carl-von-Ossietzky-Medaille, Karl-Marx-Orden, Stern der Völkerfreundschaft in Gold. |
| » Frank Schlößer |
| Frank Schlößer, Jahrgang 66, Berufsschulabschluss als Maschinenbauer und Abitur an der VHS in Leipzig. Später Diplom-Studium der Journalistik, Nebenfach Afrikanistik. Dies verbunden mit Aufenthalten in Tansania, Sansibar und Malawi. Mitarbeit in der Redaktion des Allgemeinen Künstlerlexikons, im Zentralantiquariat Leipzig, in der Redaktion "Entwicklungspolitik" des evangelischen Pressedienstes und bei Kürschners Deutschem Literaturkalender. Seit 5 Jahren in Rostock, hier freie Mitarbeit in der Redaktion der Ostsee-Zeitung, jetzt beim Ostsee-Anzeiger Rostock. |
| » Wolfgang Schreyer |
| geboren 1927, lebt auf dem Fischland, bisherige Gesamtauflage 5,5 Millionen. Er schrieb seit 1954 über 30 Bücher u. a.: Der Mann auf den Klippen (1986), Der sechste Sinn (1987), Die Beute (1989), Unabwendbar (1989), Endzeit der Sieger (1990), Nebel (1991), Alpträume (1991), Das Quartett (1994), und da klaffte ein Riß (1997), Der zweite Mann (2000). |
| » Helmuth Schröder |
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Der Heimatdichter Helmuth Schröder (1842-1909), geb. in Spornitz bei Parchim, lebte seit 1886 in Völkshagen bei Ribnitz als Lehrer. Die Ermunterung zum Dichten erhielt Schröder von Fritz Reuter. Neben seiner Arbeit als Dorfschullehrer entstanden viele plattdeutsche Gedichte, in denen Schröder immer wieder die Natur und das dörfliche Leben beschreibt. Groß ist die Zahl der Gedichte Schröders, die von verschiedenen Musikern vertont wurden. Auch der Damgartener Kantor Hermann Bendix hat Schröder-Gedichte einfühlsam vertont. Das letzte Jahr seines Lebens verbrachte Helmuth Schröder in Ribnitz. |
| » Rosemarie Schuder |
| Rosemarie Schuder, 1928 in Jena geboren. Abitur. Werkassistentin im Jenaer Glaswerk Schott & Gen. Studienreisen nach Italien, Frankreich, Spanien, Niederlande, Belgien, Israel. Freischaffende Schriftstellerin in Berlin. Werke: "Der Ketzer von Naumburg"; Romane über Michelangelo, Kepler, Paracelsus, Agrippa von Nettesheim, Miguel Serveto, die Wiedertäufer von Münster; Essay über Hieronymus Bosch u. a. In der Reihe "Jüdische Memoiren": Deutsches Stiefmutterland - Wege zu Berthold Auerbach. Gemeinsam mit Rudolf Hirsch: "Der gelbe Fleck - Wurzeln und Wirkungen des Judenhasses in der deutschen Geschichte". Heinrich-Mann-Preis, Lion-Feuchtwanger-Preis, Goethe-Preis, drei Nationalpreise. |
| » Hans Schulmeister |
| Hans Schulmeister, 1921-1997, begann mit als Soldat des 2. Weltkrieges mit literarischer Arbeit. Neben der beruflichen Arbeit leitete er den Zirkel schreibender Arbeiter des VEB Schiffselektronik in Rostock. Seine eigene literarische Arbeit stellte er für diese Gemeinschaft oft zurück. Aus dem Zirkel gingen bekannte Autoren hervor, wie z. B. Manfred Jendryschik. Hans Schulmeister erhielt den "Preis für künstlerisches Volkschaffen" und war Mitglied im "Bund Niederdeutscher Autoren e. V." |
| » Hans-Jürgen Schumacher |
| 1957 geborener Schriftsteller, gelernter Buchhändler, verschiedene Tätigkeiten im kulturellen, journalistischen und literarisch-publizistischen Bereich, 1989/90 Fernstudium am damaligen Literaturinstitut "Johannes R. Becher" bis zur Schließung 1990, seit 1998 Mitglied im "Verband deutscher Schriftsteller" VS, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, seit 2001 Landesvorsitzender VS M/V, lebt in Greifswald. |
| » Marion Skepenat | geb. in Wolgast, 1982 Staatsexamen als Physiotherapeutin an der Medizinischen Fachschule Rostock, 2002-2007 Ausbildung zur Osteopathin an der Internationalen Akademie für Osteopathie, seit 1991 in einer Gemeinschaftspraxis in Güstrow tätig. Ab 2010 Ausbildung zur Heilpraktikerin in Berlin und Studium Pädiatrische Osteopathie an der Universität Wales. Sie lebt in Mecklenburg und hat drei Kinder. 2003-2007 Arbeit am Roman "Ammenmärchen" 2004 und 2009 Erzählpreis der Stadt Schwerin Ausgewählte Veröffentlichungen: 2005 und 2009, Erzählung in "Risse", Literaturzeitung für Mecklenburg-Vorpommern |
| » Friedrich Spielhagen |
| geboren 1829 in Magdeburg, gestorben 1911 in Berlin Sein Vater wurde 1835 nach Stralsund versetzt; er verbrachte 12 Kinder- und Jugendjahre in Stralsund, wurde dort Küstenschutzbeauftragter, sicherte vor allem die Boddeninsel Ruden durch Anpflanzungen vor der Flut. Er studierte Medizin, später Jura, schließlich Philologie in Greifswald, arbeitete danach als Hauslehrer in Stralsund. Spielhagen schrieb mehrere, sehr beliebte Romane, die Theater spielten seine Dramen. Als Hauptwerk gilt der deutsche Gesellschaftsroman "Problematische Naturen". Seine Erinnerungen "Finder und Erfinder" schrieb er 1890. |
| » Bruno Theek |
| geboren 1891 in Berlin, gestorben 1990 in Ludwigslust Studium an der Kaiser-Wilhelm-Universität Berlin, seit 1911 Mitglied der SPD, seit dem 1. Weltkrieg der USPD, Pfarrer in brandenburgischen Dorfgemeinden, in der kommunalpolitischen Sozialpflege und in der Gewerkschaftsarbeit tätig. Der "Friedenspastor" genannte Theek würde im Nationalsozialismus mehrfach verhaftet und schließlich ins KZ Dachau gebracht, wo er 1941 - 1945 einsaß. 1945 Bürgermeister von Ludwigslust; baute gemeinsam mit Willi Bredel und Karl Kleinschmidt den Kulturbund in Mecklenburg auf; bis 1965 wieder Pastor in der Stadtkirche Ludwigslust. Bruno Theek schrieb sozialkritische Untersuchungen und Anklagen sowie den Lebensbericht "Keller, Kanzel und Kaschott" (1961) |
| » Jean Villain |
| Jean Villain (eigentlich Marcel Brun), 1928 - 2006, in Zürich geboren, Bürger von Genf, ab 1949 längerer Aufenthalt in einem israelischen Kibbuz, Journalist u. a. für Die Weltbühne, lebte seit 1974 in Dreesch (bei Prenzlau) zahlreiche Bücher u. a. "Der Kibbuz" 1950, "Nacht über Spanien" 1957, "Frühling auf Kuba" 1972, "Indien - 570 Millionen im Wettlauf gegen die Uhr" 1973, "Junger Mann aus gutem Hause", 1987, "Die Revolution verstößt ihre Väter 1990, "Der erschriebene Himmel - Johanna Spyri und ihre Zeit" 1997 |
| » Gerhard Vontra |
| Gerhard Vontra (geb. 1920 in Altenburg, gest. 2010 in Prerow) Studium an der Kunstakademie Leipzig. Als Soldat im 2. Weltkrieg bildet sich sein Abscheu gegen Gewalt und Intoleranz. Er arbeitete als Pressezeichner für mehr als 20 Zeitungen in Ost und West und illustrierte mehr als 50 Bücher. Seine Arbeiten sind durch Menschenfreundlichkeit und Witz geprägt und wurden auf vielen Ausstellungen gezeigt. |
| » Liselotte Welskopf-Henrich |
| Liselotte Welskopf-Henrich, eigentlich Elisabeth Charlotte Henrich (*15. September 1901 in München; † 16. Juni 1979 in Garmisch-Partenkirchen) Studierte Ökonomie, Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität, wo sie 1925 promovierte. Ab 1938 nahm sie am antifaschistischen Widerstandskampf teil. Von 1952 bis 1959 wirkte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität. Nach ihrer Habilitation wurde sie 1960 Professorin für Alte Geschichte. Auf diesem Fachgebiet war sie zu ihrer Zeit eine sehr einflussreiche Persönlichkeit. Von 1963 bis 1974 unternahm Welskopf-Henrich Reisen in die USA und nach Kanada, um das Leben und die Traditionen der Dakota-Indianer zu studieren. Für ihre Verdienste um ein menschliches Bild der nordamerikanischen Indianer wurde Welskopf-Henrich von ihnen mit dem Titel einer "Lakota-Tashina" (= Schutzdecke der Dakota) geehrt. Bekannt wurde Liselotte Welskopf-Henrich vor allem durch ihre wissenschaftlich fundierten, dennoch phantasievollen Indianerbücher, die sie vor allem für junge Leser schrieb. Im Roman "Jan und Jutta" verarbeitete sie die Lebensgeschichte ihres Ehemannes bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Auszeichnungen und Ehrungen * 1951 Erster Preis für Jugendliteratur der DDR für Die Söhne der Großen Bärin * 1968 Friedrich-Gerstäcker-Preis für Die Söhne der Großen Bärin |
| » Max Wiegandt |
| geb. 1988 in Schwerin, Studium der Klassischen Philologie und Geschichte in Rostock, München und Berlin, 1910 Dr. phil. und Staatsexamen in Rostock, Vorbereitungsdienst in Schwerin, 1912 - 1932 Lehrer an der Großen Stadtschule, ab 1913 Oberlehrer, 1922 Studienrat, 1929 Oberstudienrat, ab 1932 Oberstudiendirektor am Gymnasium in Parchim, verwaltete nach Friedrich Techen das Ratsarchiv in Wismar, 1923/24 Stadtverordnetenvorsteher |
| » Ralph Wiener |
| Ralph Wiener, 1924 in Baden bei Wien geboren, nach der Emigration des Vaters wuchs er in Eisleben bei den Großeltern auf. 1944 Flucht und Illegalität in Wien. Jurastudium von 1946 bis 1950, 1982 Habilitation im Bereich Rechtsgeschichte. 1955 erste VEröffentlichungen, Autor der Zeitschriften "Eulenspiegel" und des "Wiener Magazins", schreibt bis 1961 für das Berliner Kabarett "Die Distel". 1960 bis 1990 Vortragstourneen mit eigenem literarischen Programm. Veröffentlichungen u. a.: Wiener Geschichten (1961), Gehört sich das? (1972), Der lachende Schopenhauer (1996), Ein goldenes Blatt hängt noch in meinem Spind (2002), Hinter vorgehaltener Hand (2003) |
| » Gustav Willgeroth |
| Gustav Willgeroth, (1865-1937) Heimat- und Familienforscher Er besuchte die Große Stadtschule Wismar; 1886-1889 Theologiestudium in Rostock und Erlangen; erreichte aber keinen ordentlichen Abschluß; wandte sich der Journalistik zu; gründete 1893 in Wismar eine Zeitung, die er aber bald wieder aufgab; 1893-1906 Besitzer der Buchdruckerei Willgeroth & Menzel in Wismar; ab 1897 erschienen dort die »Lyrischen Blätter«; 1898 veröffentlichte er auch einen Band eigener Gedichte; gab 1906 Druckerei und Verlag auf; wurde Vorsteher des Vorschußvereins der Filiale der Rostocker Bank in Wismar; war 1928-1936 Leiter des Kirchensteueramtes Wismar; betrieb intensive Forschungen zur Regional- und Familiengeschichte, 1924 ff. »Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren«, 1929 »Die mecklenburgischen Ärzte«, 1932 »Beiträge zur Wismarer Familienkunde«, 1934 »Poeler Familienkunde«; in den Jahrbüchern 1934 u. 1935 »Die Lehrer der Großen Stadtschule Wismar«; als jahrelanger Mitarbeiter des Ratsarchivs fertigte er Register zu den familienkundlichen Beständen des Archivs an; 1898 »Geschichte der Stadt Wismar« Teil l bis Mitte des 14. Jh.; 1903 »Bilder aus Wismars Vergangenheit«, 1911 »Notizen zur Geschichte Wismars« |
| » Elke Willkomm |
| (eigentlich Elke Nagel), 1938 in Rerik (Mecklenburg) geboren, wohnt jetzt in Lohsa, Studium der Germanistik und Geschichte, Lehrerin, seit 1975 freiberuflich tätig, seit 1990 Nachdichtungen aus dem Sorbischen, jetzt Leiterin des ENA-Musikverlages.
Bücher u. a.: Mit Feuer und Schwert (1973), Der fingerkleine Kobold (1978), Hexensommer (1984). |
| » Richard Wossidlo |
| Richard Wossidlo (1859-1939), Studium der klassischen Philologie und Archäologie in Rostock, Leipzig und Berlin; 1886 Lehrer am Städtischen Gymnasium in Waren (Gymnasialprofessor), Sammelreisen zur Erforschung der mecklenburgischen Volksüberlieferungen ab 1891. Gilt als Begründer der mecklenburgischen Volkskunde. Veröffentlichungen u. a.: Reise, Quartier in Gottesnam, Aus dem Lande Fritz Reuters, Humor in Sprache und Volkstum, Ein Winterabend in einem mecklenburgischen Bauernhause. |
| » Alwine Wuthenow |
| Alwine Wuthenow, am 16. September 1820 in Neuenkirchen bei Greifswald geboren, starb am 8. Januar 1908 in Greifswald. Trotz ihrer schweren Krankheit brachte Alwine Wuthenow fünf Kinder zur Welt, die gesund heranwuchsen. Von 1853 an war sie für neun Jahre Patientin im St. Katharinenstift in Rostock - es ist die Zeit, in der sie die meisten ihrer Gedichte schrieb. Sie pflegte einen regen Briefverkehr mit Klaus Groth. Neben "… Groth, Reuter und Brinckman muß sie zu den bedeutenden Gestalten der realistischen Literatur in Norddeutschland gezählt werden". |
| » Heinz-Jürgen Zierke |
| geboren 1926, lebt in Stralsund, war Dramaturg, seit 1966 freischaffend. Bekannt durch seine historischen Romane, u. a. Das Gottesurteil (1965), Sieben Rebellen (1967), Nowgorodfahrer (1973), Wibald der Mönch (1987). Arbeiten zur Region Mecklenburg-Vorpommern: Pommern grient (1997), Spuk auf Spyker (1998), Das Mädchen aus Vineta (2000), Der Dänenschatz (2002). |
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