Die Kieler Nachrichten am 27. September 2006 über:
Ilse Behl "Die Spielzeugpistole"
Privatkrimi: Ilse Behls "Die Spielzeugpistole"
Ein rätselhafter Tod und eine zarte Liebe stehen im Mittelpunkt von Ilse Behls schmalem Jugendbüchlein Die Spielzeugpistole, mit dem die Kieler Autorin sich erneut in die Erlebniswelt eines Heranwachsenden versetzt. Um Vorurteile und um deutsche und türkische Familienbande geht es in dem Privatkrimi des Schülers Normen G., der sich sprachlich am Alter des Protagonisten orientiert. Normen erlebt in seinen Schulferien Unerhörtes: Eine alte Frau, der er täglich ihre Medikamente ins Haus gebracht hat, stirbt unter mysteriösen Umständen. Kurz darauf wird ihr Mann ins Krankenhaus eingeliefert, den der 15-Jährige einmal dabei ertappt hatte, wie dieser eine Pistole unter einer Zeitung verschwinden ließ. Wilde Verdächtigungen spuken dem Schüler durch den Kopf, die durch Gespräche mit der von ihm glühend verehrten Türkin Deniz, die das Ehepaar gut gekannt hat, nicht eben geringer werden. Während die Ereignisse sich überschlagen, fahren Normens Gefühle Achterbahn - und der Junge ist in seinem Element.
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