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Das mecklenburgische Volksrätsel
Nachwort von Brun, Hartmut
Hartmut Brun, Johannes Gillhoff
… Dadurch ermutigt, streute ich Ende Oktober ca. 60 Karten mit der Bitte um Beihilfe ziemlich gleichmäßig übers Land. Daraufhin sind bis jetzt ca. 25 Sammlungen aus dem Volksmund eingegangen und ich hab bis jetzt ca. 800 Nummern verzeichnen können … (ich denke) den plattdeutschen Rätselschatz Mecklenburgs so ziemlich erschöpft zu haben …” (Gillhoff 1890 an Wossidlo)
Preis: 10,00 € *
Leseprobe
Die Uhr
Ick möt holtern un poltern
un swor’ Stein up min Schullern dregen;
ick möt arbeiten as en Smädknecht
un mak min Saken recht;
legg ick mi mal tau Rauh,
brummt jedwerein dortau.
Ein Gebimmel un Gebammel,
ein hölten Kammel,
ein Gebibb un Gebabb,
ein hölten Kapp.
Gadebusch.
Dat bimmelt un bammelt
in uns’ Slapkamer;
ein Wipp, ein Wapp
ein hölten Kapp.
In uns’ Slapkammer,
dor bimmelt wat,
dor bammelt wat,
ein hölten Kapp
wipp un wapp.
Der hett keinen Stock un kann doch slahn,
wer hett kein Fäut un kann doch gahn?
Wer geiht den ganzen Dag un kümmt nich von de Städ?
Wer geiht dat ganze Johr hendörch in de Stuw’ hen un her un kümmt nich an de Dör?
Wer sleiht Dag un Nacht un hau’t keinen Spohn af?
Wat is dat Best bi de Klock? Lösung: Dat sei sleiht un nich smitt, süss künn ‘s einen licht drapen.
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